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Biber

Biber

Architekt der Flussauen

Seit über zehn Jahren verbringe ich jeden Sommer unzählige Abende bei einer Biberfamilie. In dieser Zeit sind zahlreiche Bilder und Geschichten von unvergesslichen Begegnungen entstanden. Meine Faszination für diese intelligenten Tiere hat mich schliesslich auch dazu bewegt, meine Bachelor- und Masterarbeit über sie zu schreiben. In diesem Vortrag erzähle ich nicht nur von beeindruckenden Begegnungen mit den faszinierenden Tieren. Auch ihren Einfluss auf das gesamte Habitat thematisiere ich und gebe einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der Biberforschung. Der Vortrag wird mit zahlreichen Fotos und Videos untermalt, die ich im Laufe der Jahre aufgenommen habe.
Dauer:
ca. 1 Stunde
Zielpublikum:
Jung & Alt
Inhalte:
Natur, Forschung, Fotografie
Termine:
05.03.2026

Mehr zur Forschung über den Biber

Nachdem der Biber zu Beginn des 19. Jahrhunderts beinahe ausgerottet worden war, begann man im Jahr 1922 damit, die grossen Nagetiere wieder anzusiedeln. Die Versuche waren von Erfolg gekrönt, sodass der Biber heute wieder regelmässig an vielen Orten anzutreffen ist.

Ein grosser Teil des Wissens über den Biber stammt allerdings aus der Zeit, als er sich praktisch ungebremst ausbreiten konnte. Das ist heute nicht mehr ganz so leicht. Im Mittelland der Schweiz beispielsweise sind vielerorts die Reviere sehr dicht aneinander, sodass abwandernde Biber nicht ganz so leicht ein eigenes Revier finden. Angesichts dieser gestiegenen Revierdichte stellt sich die Frage, ob unser Wissen über Biber noch mit den aktuellen Beobachtungen übereinstimmt.

Unser Hauptfokus liegt dabei auf der Familiengrösse und der Altersstruktur, da beide Faktoren für eine akkurate Einschätzung der Populationsgrösse enorm wichtig sind. Sollte sich die Familiengrösse unter den hohen Populationsdichten verändert haben, hätte das unter Umständen einen großen Einfluss auf die Populationsschätzungen.

Um die Biberfamilien zu zählen, nutzen wir Fotofallen, die Fotos der Schwanzkelle liefern. Diese sind ähnlich wie ein Fingerabdruck und praktisch für jeden Biber individuell. Anhand der Fotos können wir die Tiere also unterscheiden und zählen. Zusätzlich können wir die Schwanzkellen vermessen und so das Alter des jeweiligen Individuums abschätzen.

Dokumentation

Seit vielen Jahren begleite ich eine Biber-Familie mit der Kamera. Neben unzähligen Fotografien habe ich auch stundenlanges Videomaterial gesammelt. Die besten Aufnahmen habe ich vor einigen Jahren zu einem kleinen Dokumentarfilm zusammengeschnitten. Einige der allerbesten Ausschnitte zeige ich auch in meinem Vortrag!

Geplante Vorträge

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Nicolas Stettler

Weyernweg 27

2560 Nidau

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2.1.2026

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