f-stop Shinn DuraDiamond im Test

Schon seit einigen Jahren fotografiere ich nun mit einem Fotorucksack der Marke f-stop, genauer dem 80l Riesen namens Shinn. Dieser hatte schon so einiges mitgemacht, war aber trotzdem noch praktisch wie neu. Als neuer Ambassador der Marke f-stop, hatte ich nun die Möglichkeit, auf die neue Variante des Rucksacks umzusteigen. Der Vorteil der neuen DuraDiamond Variante zeige ich dir in diesem Artikel. Meine Meinung über die ursprüngliche Version des f-stop Shinns findest du hier.

Die Neuerungen gegenüber der ursprünglichen Version

Mit dem alten f-stop Shinn war ich ja alles in allem sehr zufrieden. Die 80l Fassungsvolumen sind für mich gerade richtig, damit ich Tele, sowie ein paar andere Objektive mit einer Zweitkamera gut transportieren kann. Bei der alten Variante gab es allerdings einige wenige Dinge, die mich ein wenig gestört haben. Glücklicherweise wurde dies alles bei der neuen Variante behoben und auch sonst bringt die neue Variante einige Updates mit.

Der f-stop Shinn mit geöffnetem Rückenpanel.

Die auffälligste Änderung der neuen Variante (links) ist das neue Material genannt DuraDiamond.

Das neue DuraDiamond-Material

Die grundsätzliche Änderung der neuen Shinn-Variante ist der Stoff, genannt DuraDiamond. Der Stoff wirkt etwas gummiger ist deshalb aber auch viel elastischer. Bei wirklich viel Gepäck wird dadurch wahrscheinlich nochmals etwas mehr in den Rucksack passen. Zusätzlich scheint der Rucksack dank des neuen Stoffs noch wetterfester zu sein.

Ein neues Backpanel

Die Neuerung, worüber ich mich am meisten gefreut habe, ist das neue Backpanel. Das war vorher ein Schwachpunkt des Shinns. So befanden sich zwar zwei kleine Taschen auf der Innenseite des Backpanel, diese konnte aber nur halb geöffnet werden und waren generell nicht wirklich praktisch. Das neue Backpanel bietet nun zwei grössere Taschen und es sind zusätzlich 5 kleine Speicherkartentäschchen eingebaut. Eine der beiden grösseren Taschen ist transparent und aus einem sehr wertigen Verbund aus Stoff und Plastik. Zusätzlich ist neu auch der Laptop-Sleeve im Backpanel eingebaut. Mein 16" Laptop passt tiptop hinein und auch das Grafiktablett würde zusätzlich noch passen. Die neuen Taschen auf der Innenseite des Backpanels und die Repositionierung des Laptop-Sleeves gefallen mir sehr und ich konnte die neuen Taschen bereits sehr gut gebrauchen. So fliegen nun endlich keine Speicherkarten mehr in der Tasche über der ICU herum...

Der f-stop Shinn mit geöffnetem Rückenpanel.

Die Innenseite des Rückenpanels wurde überarbeitet und ist nun viel nützlicher.

Ein neues Tragesystem

Die Tragegeometrie wurde in der neuen Variante leicht überarbeitet und der Hüftgurt hat ein neues, schnallenloses Schliesssystem erhalten. Das neue System, den Hüftgurt zu schliessen braucht zuerst etwas Gewöhnungszeit, längerfristig ist das neue System aber sicher von Vorteil. Die schon bei der älteren Version äusserst robusten Schnallen wurden nämlich durch ein noch robusteres System ersetzt.

Die Tragriemen sind generell aus einem etwas robusteren Material, nach einigen Tagen werden die Riemen etwas weicher und daher auch angenehmer. Insgesamt ist der Tragekomfort sehr hoch. Jedenfalls habe ich noch nie angenehmer 20 kg Fotoausrüstung herumgetragen.

Der f-stop Shinn mit geöffnetem Rückenpanel.

Die Schnalle der älteren Version war .schon sehr robust...

Der f-stop Shinn mit geöffnetem Rückenpanel.

... der Hüftgurt der neuen Version ist aber nochmals deutlich robuster.

Weitere kleine Updates

Die Seiten des Rucksacks wurden ebenfalls überarbeitet und pro Seite mit einem Netz für eine Wasserflasche ergänzt. Die seitlichen Taschen wurden ebenfalls etwas angepasst und mit einer weiteren kleinen Tasche ergänzt.

Zu guter Letzt wurden auch die beiden Handschlaufen, um den Rucksack hochzuheben, etwas dicker und ausgepolstert. Die Handhabung wird dadurch etwas angenehmer

Der f-stop Shinn mit geöffnetem Rückenpanel.

Die Seiten des Rucksacks wurden ebenfalls überarbeitet und pro Seite mit einem Netz für eine Wasserflasche ergänzt.

Qualität

Wie von f-stop gewohnt ist die Qualität des Rucksacks äusserst gut. Durch die Neuerungen wird der Rucksack nochmals an Standfestigkeit gewonnen haben und ist deshalb ein idealer Rucksack für Abenteuer in der Natur.

Detailaufnahme des Stoffs des Shinns.

Der Rucksack ist durchgehend gut verarbeitet.

Gewicht & Komfort

Die neue Variante ist dank neuen Materialien etwas leicht gegenüber dem Vorgänger. Mit gut 120 g ist der Unterschied aber nicht riesig und zusammen mit der ICU bringt es der Rucksack immer noch auf stattliche 4.6 kg. Der f-stop Shinn ist also nicht der leichteste Rucksack. Aber dafür wurde er auch nicht entworfen und das gute Tragesystem lässt die zu tragende Last erstaunlich leicht erscheinen. Das Gewicht, das der Rucksack mitbringt, lohnt sich aber allemal. Die Qualität des Rucksacks, der Tragekomfort und vor allem aber der Schutz der Kameras und Objektive sind mir jedenfalls wichtiger als das Gewicht.

Allgemeines Urteil und Empfehlung

Mit knapp 600 Franken ist der f-stop Shinn mitsamt Cine Master ICU eher auf der teuren Seite was Rucksäcke angeht. Der Preis zeigt sich dann aber auch in der Qualität des Rucksacks und wer mit grossen Festbrennweiten, Cinema-Kameras oder einer Vielzahl an Objektiven und anderer Ausrüstung unterwegs ist, wird mit dem Shinn sehr zufrieden sein. Zumal es in dieser Grössenkategorie nur wenige Alternativen gibt. Wer aber mit etwas weniger Equipment unterwegs ist, wird auch mit einem kleineren Rucksack der Marke f-stop, wie beispielsweise der Tilopa zufrieden sein.

Der f-stop Shinn im Einsatz eines Tierfotografens.

Wer mit viel Ausrüstung unterwegs ist, wird mit dem Shinn sehr zufrieden sein.

Grundsätzlich bin ich mit dem Update des Shinns sehr zufrieden. Die kleinen Mängel der Vorgängerversion sind behoben und der aus meiner Sicht beste Fotorucksack für Tierfotografen ist noch etwas besser geworden!

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Nicolas Stettler

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16.8.2022

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