Meine 10 besten Fotos vom April

Diesen April war wieder recht viel los, dank zwei Wochen Ferien hatte ich doch noch etwas Zeit um etwas in die Natur zu gehen. Dabei konzentrierte ich mich hauptsächlich auf lokale Tierarten, um die Zeit möglichst optimal ausnutzen zu können und wenig mit Reisen zu verbringen.

1. Höckerschwäne Unterwasser

1/320 | f/ 11 | ISO 800 | 16mm

Wie schon im Monat zuvor habe ich wieder einige Zeit mit dem Unterwassergehäuse verbracht. Zu Beginn des Monats habe ich aus verschiedenen Kabeln einen Fernauslöser zusammengelötet. Dieser kam mir bei diesen beiden Höckerschwänen sehr zu Hilfe. Dank dem Fernauslöser konnte ich die Vögel nämlich ohne kalte Finger vom Land aus fotografieren. Auch wären die beiden Vögel nie so ruhig geblieben, wäre ich zusätzlich im Wasser gewesen. Zwar konnte ich so den Bildausschnitt nicht mehr verändern, bei einer Brennweite von 16mm war das aber nicht so ein Problem.

2. Blaumerle im Lebensraum

In diesem Frühling hatte ich leider nie viel Zeit für grössere Ausflüge in der Schweiz. An einem Samstag habe ich es aber ins Wallis geschafft, wo ich in einer grossen Felswand diese Blaumerle fand. Zwar war diese recht scheu, mit diesem Foto bin ich aber sehr zufrieden. Es entspricht zwar nicht unbedingt meinem üblichen Stil, es passt aber sehr gut zu diesem Vogel. Da der Vogel recht mobil war, konnte ich ihn vor verschiedenen Felsstrukturen fotografieren. Bei diesem Foto gefiel mir der Felsen besonders gut. Auch weil durch das, an einige Stellen gelbe Gestein, eine gewisse farbliche Balance herrscht.

1/500 | f/ 4 | ISO 320 | 500mm

3. Eiderente von oben

1/400 | f/ 6.3 | ISO 100 | 59mm

Nachdem ich den gesamten Winter nie wirklich Glück mit den Eiderenten hatte, konnte ich die grossen Enten im April einige Male recht gut fotografieren. An diesem Nachmittag war ich zusammen mit Levi Fitze unterwegs. Die Eiderenten befanden sich aber zu Beginn an einem Uferabschnitt, welcher nur von einer Brücke aus einsehbar war. Dies verhinderte zwar die Möglichkeit, auf Augenhöhe zu fotografieren, weil die Eiderenten immer wieder unter der Brücke durchschwammen, konnten wir die Vögel aus einer etwas anderen Perspektive fotografieren. Indem ich das Bild etwas unterbelichtete, wurde das Wasser vollständig schwarz und nur das helle Gefieder blieb noch sichtbar.

4. Eiderente Silhouette

1/640 | f/ 4 | ISO 125 | 500mm

Als das Licht allmählich besser wurde, schwammen die Eiderenten etwas weiter dem Ufer entlang. Schliesslich gelangten sie an einen Uferabschnitt, wo wir sogar die Möglichkeit hatten, auf Augenhöhe fotografieren zu können. Da sich die Vögel direkt vor der untergehenden Sonne befanden, konnte wir sie als Silhouette vor dem orange leuchtenden Wasser ablichten.

Nachdem ich mir sicher war, dass ich ein gutes Foto einer Silhouette hatte, wollte ich versuchen, ein Verhalten der Vögel zu fotografieren. So verkürzte ich die Verschlusszeit und wartete, bis einer der Vögel etwas Spannendes machen würde. Als dieser Vogel zum Trinken den Kopf ins Wasser senkte, wusste ich, dass ich mit etwas Glück ein Bild mit den Wassertropfen bekommen könnte. Ich drückte auf den Auslöser und hoffte, dass die Wassertropfen eine spannende Form ergeben würden. In diesem Fall hatte ich Glück und das Bild kam recht gut heraus.

5. Kolbenente am Morgen

1/200 | f/ 4 | ISO 800 | 500mm

Im April verbrachte ich recht viel Zeit mit einer Gruppe Kolbenente, welche recht zutraulich war. Dieses Foto entstand kurz vor Sonnenaufgang. Der Himmel hatte einen wunderbaren Farbverlauf, welcher sich sehr gut mit den Farben des Sees im Hintergrunds ergänzte. Um möglichst viel vom gesamten Farbverlauf zu zeigen, wählte ich einen Bildausschnitt im Hochformat. Da die Kolbenenten recht mobil waren, konnte ich auch verschiedenste Distanzen zum Vogel ausprobieren. Bei diesem Bild war der Vogel gerade genug entfernt, damit er nicht zu klein oder zu gross abgebildet war.

6. Tafelente bei Sonnenuntergang

1/1000 | f/ 4 | ISO 360 | 500mm

Diese Tafelente war überraschend zutraulich und ich konnte sie an mehreren Tagen an einem Flussabschnitt fotografieren. An diesem Tag war das Wetter besonders gut. Ein wolkenloser Himmel und eine absolute Windstille sorgten für perfekte Bedingungen zum Fotografieren.

Das Schilf im Hintergrund erhielt durch die untergehende Sonne einen goldenen Farbton. Dieser Effekt wurde noch verstärkt, weil sich der Vogel bereits im Schatten befand.

7. Kolbenenten Porträt

1/250 | f/ 4 | ISO 125 | 500mm

Die Kolbenenten waren so zutraulich, dass ich auch einige Porträts machen konnte. Kolbenenten finde ich für solche Porträts besonders interessant, da sie mit ihrem Gefieder sehr einfache Formen im Bild schaffen können. Je nach Haltung des Vogels können so ganz andere Formen entstehen. Dieses Porträt war eines der Fotos, bei welchem mir der Aufbau der verschiedenen Formen besonders gut gefiel. Daneben habe ich auch hunderte, wenn nicht tausende Fotos, bei welchen die Haltung oder die Perspektive leicht anders ist und als Foto eher weniger gut funktioniert.

8. Höckerschwan Unterwasser II

1/200 | f/ 13 | ISO 220 | 16mm

An diesem Wochenende war es relativ warm und so konnte ich zum ersten Mal mit dem Unterwassergehäuse ins Wasser stehen. Lange hielt ich es zwar nicht aus, die Zeit reichte aber, um dieses Foto von einem Höckerschwan zu machen. Weil die Sonne sehr hoch am Himmel stand, musste ich das Foto recht stark unterbelichten, was zu diesem sehr dunklen Foto führte. Der dunkle Hintergrund funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und gibt dem Bild ein mystische Stimmung.

9. Biber

1/320 | f/ 4 | ISO 3200 | 500mm

Wie in den Jahren zuvor ist der April der erste Monat für die Biber. Auch dieses Jahr konnte ich die Biber Familie finden und schon wieder einige Fotos machen. Erst kürzlich schlief einer der Biber neben mir ein. Mit einer Distanz von ungefähr einem halben Meter!

Wenn auch du die Biber fotografieren willst, empfehle ich dir die meine Workshops anzuschauen. Diese erlauben auch dir, die grossen Nagetiere aus wenigen Metern zu beobachten und fotografieren.

10. Blässhuhn Unterwasser

1/320 | f/ 11 | ISO 320 | 16mm

An den Fluss- und Seeufern sind mittlerweile schon viele Jungvögel zu sehen. Auch bei den Blässhühner gab es Nachwuchs und die Eltern sind fest damit beschäftigt, genügend Nahrung für die Jungen zu finden. Während ich diese Familie am Abend zuvor noch mit dem Tele fotografierte, nahm ich an diesem Nachmittag das Unterwassergehäuse mit. Zwar konnte ich nicht genau das Bild machen, welches ich mir eigentlich vorstelle, mit diesem Foto bin ich aber trotzdem sehr zufrieden.

Dies waren meine 10 besten Fotos vom April. Wie schon im Monat zuvor hatte ich leider nicht ganz so viel Zeit für das Fotografieren. Auch für die Webseite hatte ich nicht wirklich Zeit. Die Maturprüfungen stehen kurz bevor, weshalb ich wohl auch im Mai eher weniger Zeit zum Fotografieren haben werde. Im Hinblick auf die Zeit zwischen Matur und Studium habe ich schon einige Pläne, welche ich hoffentlich trotz Corona durchführen kann.

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Nicolas Stettler

Weyernweg 27

2560 Nidau

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16.8.2022

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