Meine 10 besten Fotos vom März

Diesen März hatte ich insgesamt eher weniger Zeit zum Fotografieren. Neben der Schule bin ich nämlich auch noch mit dem Autofahren lernen beschäftigt. Die freie Zeit nutzte ich, um hauptsächlich in der Region Vögel zu suchen. Auch war ich wieder ein paar Mal mit dem Floating Hide aber auch einige Male mit dem Unterwassergehäuse unterwegs - Beides Projekte, an denen ich dieses Jahr noch etwas arbeiten möchte.

1. Eisvogel

1/1250 | f/ 4 | ISO 110 | 500mm

Rein theoretisch gehört dieses Foto noch zum letzten Monat. Es hatte es aber nicht mehr in den Artikel geschafft, weshalb ich es nun dem März angefügt habe. Am letzten Tag des Februars war ich nämlich wieder einmal mit dem Floating Hide unterwegs. Die Bedinungen waren perfekt: keine Wolken am Himmel und praktisch keine Wellen - ideales Floating Hide Wetter.

Es war bereits später Nachmittag, als ich ins Wasser ging. Doch bis das Licht wirklich gut wurde, dauerte es nochmals gut eine halbe Stunde. Eigentlich wartete ich auf Hauben- und Zwergtaucher, doch dieser Eisvogel kam den beiden Arten zuvor.

Durch die allmählich untergehende Sonne erhielt das Schilf im Hinetrgrund einen orangen Farbton. Dieser passte wunderbar zum Gefieder des Eisvogels.

2. Zwergtaucher I

1/500 | f/ 4 | ISO 320 | 500mm

Gut eine Woche später war ich dann wieder am gleichen Ort mit dem Floating Hide unterwegs. Der Eisvogel hatte ich zwar erneut gesehen. Dieses Mal war hockte er aber an einem anderen Ort, welcher nicht ganz so optimal war zum fotografieren. Die Zwergtaucher zeigten sich dafür umso besser.

Immer wieder schwammen die kleinen Lappentaucher auf mich zu und an mir vorbei. Einige tauchten nur wenige Meter von mir entfernt nach Fischen. Dieser Zwergtaucher kam besonders nahe. Dies erlaubte mir, einige Porträts von ihm zu machen, bevor er abtauchte und im nahen Schilfgürtel verschwand.

3. Zwergtaucher II

1/1600 | f/ 4 | ISO 250 | 500mm

Es dauerte allerdings nicht lange, bis der nächste Zwergtaucher vor mir auftauchte. Dieser blieb relativ lange in der Nähe meines Hides und ich hatte genügend Zeit ihn zu fotografieren. Immer wieder tauchte der Vogel ab, um etwas später noch näher wieder aufzutauchen. Doch nachdem der Vogel ein weiteres Mal abtauchte, konnte ich diesen für eine längere Zeit nicht mehr beobachten. Ich hatte schon gedacht, er wäre wohl in Richtung Schilf verschwunden, als etwas gerade vor dem Hide abtauchte. Der Zwergtaucher war gut 10 Zentimeter vor dem Hide aufgetaucht. So nahe, dass ich ihn aus dem Fenster des Hides gar nicht mehr sehen konnte!

4. Haubentaucher bei der Balz

1/3200 | f/ 4 | ISO 100 | 500mm

Die Zwergtaucher waren aber nicht die einzigen Lappentaucher welche ich an diesem Aben dfotografieren konnte. Auch die vielen Haubentaucher, welche an dieser Location in grossen Zahlen brüten, waren recht aktiv. Als gerade kein Vogel zu fotografieren war, hörte ich hinter mir ein balzendes Haubentaucher-Paar. Ich drehte vorsichtig den Hide um die beiden fotografieren zu können. Die Sonne stand nämlich schon sehr tief am Himmel und erlaubte, im Gegenlicht fotografieren zu können.

Nachdem ich einige Fotos von den beiden machen konnte, tauchten die beiden plötzlich, in entgegengesetzte Richtung ab. Ich hatte dieses Verhalten schon öfters beobachten können und wusste genau, dass die beiden bald wieder auftauchen würden und den Pinguintanz vortragen. Ich stellte die Kamera also entsprechend ein und wartete.

Gut 10 Sekunden lang war von den beiden nichts zu sehen, bis die beiden plötzlich vor mir wieder auftauchten. Laut rufen drückten sich die beiden aus dem Wasser und präsentierten sich dabei gefundenes Pflanzenmaterial.

5. Blässhuhn in der Brandung

1/1600 | f/ 4 | ISO 360 | 500mm

Der März war zwar hauptsächlich von gutem Wetter gesegnet, am 13.3 war dies aber ganz sicher nicht der Fall. Mit über 80 km/h fegte der Wind an diesem Tag über den See. Dem Wetter entsprechend ging es auch  ir persönlich eher schlecht an diesem Morgen und es machte den Anschein als wäre ich seit langer Zeit wieder einmal krank. Ein guten Mittagsschlaf und ein Reieli Schoggi später, konnte ich es mir aber nicht nehmen lassen und ich ging trotzdem noch etwas hinaus.

Der böige Wind machte es schwierig, die Kamera überhaupt in den Händen zu halten, geschweige den einen Vogel zu treffen. Immer wieder wurde ich von vom Gischt von brechenden Wellen erwischt. Klitschnass und schräg in den Wind lehnend versuchte ich also die wenigen Vögel zu fotografieren, welche dem Wetter trotzten. So unter anderem dieses Blässhuhn welches unbeeindruckt in der Brandung nach Futter suchte. Immer wieder wurde es von Wellen erwischt, doch dies schien im nicht zu imponieren und wich nicht von der Stelle.

6. Kolbenente

1/800 | f/ 4 | ISO 400 | 500mm

Nachdem ich im letzten Jahr an dieser Location gut 10 Kolbenenten gesehen habe, hatte ich grosse Hoffnung, dass sich diese auch in diesem Jahr wieder zeigen würden. Schon jetzt hat sich das erste Männchen am Flussarm wieder eingefunden. Zu meiner Überraschung war der Vogel auch relativ zutraulich und er kam sogar etwas auf mich zu.

Ausser diesem "Standard-Porträt" gelang mir bisher noch kein anderes Foto. Ich hoffe aber, dass ich dies schon bald ändern kann.

7. Höckerschwan Über-/ Unterwasser I

1/250 | f/ 13 | ISO 64 | 16mm

Nachdem ich das Unterwassergehäuse bereits im Februar etwas testen konnte, hatte ich in diesem Monat auch etwas mehr Glück mit den Wasserverhältnissen. So gelangen mir schon einige Fotos mit denen ich recht zufrieden bin. Dazu gehört unter anderem dieses Foto. Das Licht ist zwar noch nicht optimal, rein von der Komposition und dem Bildkonzet gefällt mir das Foto aber schon sehr gut.

8. Höckerschwan Über-/ Unterwasser II

1/250 | f/ 13 | ISO 450 | 16mm

Generell ist es sehr schwierig, bei Halb Über-, Halb Unterwasserfotos richtig zu belichten und überhaupt die Wasserlinie in der Mitte zu haben. Da es zu kalt war um ins Wasser zu gehen, hielt ich die Kamera blind ins Wasser, was das ganze noch einmal erschwerte. Hinzu kamen noch die Wellen, welche die Wasserlinie ständig verschoben. Dies führte schlussendlich zu vielen Fotos, bei welchen die Wasserlinie nicht ganz perfekt war. Auch in diesem Foto, war die Kamera etwas tief im Wasser. In diesem Fall war das aber gerade richtig und die Sonne befand sich nur knapp darüber. Durch die kleine Blendenöffnung von f/ 13 ergab sich ein kleiner Sonnenstern, was meiner Meinung nach das Bild enorm aufwertet.

9. Zwergtaucher III

1/2000 | f/ 4 | ISO 1000 | 500mm

Gegen Ende des Monats ging es dann wieder einmal zurück ins Wasser mit dem Floating Hide. An diesem Tag war das Ziel, Zwergtaucher beim Abtauchen zu fotografieren. Dies ist mir zwar einigermassen gelungen, die Fotos davon gefallen mir aber noch nicht wirklich. Dieses Bild gefällt mir schon wesentlich besser. Nachdem der Zwergtaucher nach einem Tauchgang wieder auftauchte, schüttelte sich dieser. Glücklicherweise hatte ich vorher schon eine schnelle Verschlusszeit gewählt, weshalb ich nur noch auf den Auslüser drücken musste.

10. Felsenschwalbe

1/5000 | f/ 4 | ISO 1100 | 500mm

Die Sonne war an diesem Morgen schon recht hoch am Himmel und ich wollte die Kamera eigentlich schon einpacken, als mir eine grosse Schwalbentruppe entgegenflog. Neben Mehl- und Rauchschwalben konnte ich auch Felsenschwalben im Schwarm ausmachen. Für gut eine Viertelstunde versuchte ich, die Vögel zu fotografieren.

Vor dem blauen Himmel gelang mir recht schnell ein gutes Foto. Ich wollte aber einen farbigeren Hintergrund. So versuchte ich immer wieder, die Schwalben vor einem Berg zu fotografieren. Der Autofokus hatte dabei aber grosse Probleme, weshalb ich schliesslich nur noch manuell fokussierte. Bei diesem Foto hatte ich Glück, und der Fokus war gerade richtig.

Dies waren meine 10 besten Fotos vom März. Insgesamt hatte ich zwar eher wenig Zeit für die Fotografie in diesem Monat. Mit den resultierenden Fotos bin ich aber dennoch sehr zufrieden. Auch der April wird wahrscheinlich eher ein arbeitsintensiver Monat. Ich hoffe trotzdem, dass ich das eine oder andere gute Foto machen kann.

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Nicolas Stettler

Weyernweg 27

2560 Nidau

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16.8.2022

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