Fotoreise Lofoten
Fotoreise Lofoten
Auf der Suche nach spannenden Motiven auf den Lofoten
Datum: | 07.06. – 19.06.2026 |
Ort: | Bodø |
Dauer: | 13 Tage (12 Übernachtungen) |
Preis: | Ab 5'150 € |
Arten: | Schmarotzerraubmöwe, Sterntaucher, Odinshühnchen, Papageitaucher,… |
Höhepunkte
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Stundenlanges goldenes Licht – um vom guten Licht durch die Nacht zu profitieren verschieben wir unsere Tageszeiten um einige wenige Stunden -
Die Lofoten beherbergen eine enorme Vielfalt an Habitaten und entsprechend auch Tierarten -
Fotomotive, wohin das Auge reicht – Auch landschaftlich finden sich hier überall wunderbare Fotomotive

Kursdetails

Die Reise findet in Zusammenarbeit mit der Nikon School Schweiz statt. Profitieren Sie von Leihgeräten von Nikon und testen Sie die neusten Kameras und Objektive. Fotografierende mit anderen Kameramarken sind aber ausdrücklich genauso willkommen.

Wir treffen uns nachmittags in Bodø und nach einer Kennenlern-Runde geht es auf die Fähre nach Røst. Schon auf der Fahrt nach Røst haben wir die Chance, diverse Vogelarten zu entdecken. Seeadler, verschiedene Möwenarten und besonders Eissturmvögel sind häufig zu beobachten. Je näher wir uns dem Inselarchipel Røst nähern, umso mehr Papageitaucher und Tordalke werden wir zudem entdecken können. Bietet es uns das Wetter an, werden wir uns unter der Mitternachtssonne ein erstes Mal der Vogelfotografie widmen und suchen auf der Hauptinsel Røsts nach Odinshünchen und Raubmöwen. Auch die Dreizehenmöwen im Hafen bieten eine gute Möglichkeit, um verschiedene Aufnahmetechniken auszuprobieren und zu üben. Dazu gehören beispielsweise Mitzieher mit sehr langsamen Verschlusszeiten, um mehr Dynamik ins Bild zu bringen.

Das Inselarchipel Røst besteht aus etwas über 350 Inseln. Zu Beginn des Tages versuchen wir unser Glück mit den Odinshühnchen und den anderen Bewohnern der Hauptinsel. Dazu gehören auch Skuas und diverse Limikolen, wie Alpenstrandläufer oder Kampfläufer. Weiter ist es hier möglich, eine Vielzahl an Möwen zu entdecken. Neben den bereits erwähnten Dreizehenmöwen haben wir hier in den letzten Jahren auch Lach-, Zwerg-, Mantel-, Herings und Silbermöwe beobachten und fotografieren können. Am Abend geht es mit einem kleinen Gummiboot auf zu den Vogelkolonien auf den benachbarten Inseln. Hier können wir vom Boot aus Papageitaucher, Tordalke, Krähenscharben, Trottellummen, sowie Dreizehenmöwen fotografieren. Auch Seeadler und einige Eissturmvögel sind in der Regel anzutreffen.

Nach einem gemütlichen Frühstück am späteren Morgen haben wir Zeit, unsere Fotos zu sichern und allenfalls auch ein erstes Mal zu besprechen. Im Anschluss können wir nochmals auf der Hauptinsel nach Odinshühnchen suchen oder die Dreizehenmöwen im Hafen fotografieren, bevor es am Abend dann auf die Fähre nach Moskenes geht. Während der Überfahrt haben wir nochmals Chancen auf Eissturmvögel und auch Wale konnten wir auf dieser Überfahrt schon beobachten. Etwas seltener zeigen sich auch Basstölpel.

Am heutigen Tag durchstreifen wir eine Vielzahl an Lebensräumen der Lofoten und suchen nach idealen Fotomotiven. So besuchen wir eine erste Küstenseeschwalben- wie aber auch eine Uferschwalben-Kolonie. Auch diverse Limikolen und vielleicht sogar ein Moorschneehuhn könnten wir heute entdecken. Daneben haben wir natürlich auch genügend Zeit, uns der malerischen Landschaft zu widmen. So besuchen wir nach dem Abendessen einen der schönsten Strände der Lofoten. Weiter sind am Strand auch immer mal wieder Eiderenten, Küstenseeschwalben, Sturm- und Heringsmöwen sowie Seehunde anzutreffen. Auf dem Rückweg zur Unterkunft suchen wir im Licht der Mitternachtssonne nach Moorschneehühner, Ohrentaucher und Sumpfohreulen.

Auch heute geht es weiter entlang der Küste der Lofoten. Malerische Strände und wunderbare Moore wechseln sich ab mit eindrücklichen Aussichten auf gigantische Berge. Natürlich soll auch an diesem Tag die Vogelwelt nicht zu kurz kommen und so können wir auch heute wieder auf diverse Limikolen, aber auch Moorschneehühner hoffen. Wie auch an anderen Tagen werden wir uns für das Mittagessen an einem der vielen Salatbars der norwegischen Supermärkte bedienen. So bleiben wir flexibel und sind perfekt gestärkt, um weiter Fotografieren zu können! Abends besuchen wir zwei etwas abgelegenere Siedlungen am Rande der Lofoten. Hier erwartet uns aber nicht nur eine schöne Aussicht – neben einer weiteren Dreizehenmöwen-Kolonie haben wir hier auch Chancen auf Singschwäne, Regenbrachvögel und Elche.

Neben den schon großen Elchen, suchen wir heute die nochmals um ein vielfaches größeren Pottwale. Um vom besten Licht profitieren zu können, machen wir uns abends auf eine Tour zu den Jagdgründen. Hier können wir die Pottwale fotografieren, wenn sie zum Verschnaufen an der Oberfläche auftauchen. Mitten auf dem offenen Meer können wir auch den Papageitauchern und den Eissturmvögeln begegnen. Wichtig: Generell ist die Gegend sehr gut geeignet, um Pottwale zu beobachten. Aber auch viele andere Walarten sind hier zu beobachten und je nach Aktivität verbringen wir die Zeit auf dem Meer mit diesen anderen Arten. In den vergangenen Jahren konnten wir hier schon Orcas, Pilotwale und Finnwale beobachten und fotografieren.

Wir starten den Tag mit dem Fotografieren einer weiteren Küstenseeschwalben-Kolonie im Hafen von Andenes. Hier können wir beispielsweise auch einmal mit langsameren Verschlusszeiten experimentieren, um mehr Dynamik auf dem Bild einzufangen. Im Anschluss geht es auf kleine Wanderung im Norden von Andenes. Neben einer eindrücklichen Landschaft können wir aber auch auf einige spannende Beobachtungen hoffen. Abends machen wir uns nochmals auf die Suche nach Elchen. Auch Sumpfohreulen, Waldschnepfen und Moorschneehühner können wir zu dieser Zeit mit etwas Glück beobachten.

Der heutige Tag steht im Zeichen des Goldes. So suchen wir neben den Ohrentauchern mit ihren goldenen Federbüscheln, auch nach Goldregenpfeifer in der weitläufigen Moorlandschaft in der Umgebung. Das Gebiet ist zudem interessant für den Regenbrachvogel und abends haben wir nochmals die Chance auf Elche oder Sumpfohreulen. Mit einer fantastischen Sicht auf die Nachbarinsel Senja haben wir bei gutem Licht auch ein perfektes Motiv für Panorama-Bilder.

Heute geht es einmal etwas früher los, um mit der Fähre Richtung Senja zu fahren. Den Tag verbringen wir unterwegs mit vielen Fotostopps, wo wir neben der eindrücklichen Landschaft auch immer Chancen auf Überraschungen haben. Blaukehlchen brüten über die gesamten Lofoten verteilt und sind so auch mal als willkommene Überraschung an einem kurzen Fotostopp anzutreffen. Den Abend verbringen wir an einer einzigartigen Kolonie aus Fluss- und Küstenseeschwalben inmitten einer Siedlung. Die Tiere haben sich hier an die Präsenz des Menschen gewöhnt und können so umso leichter fotografiert werden!

Wieder wie üblich, geht es eher spät am Morgen los. Nach dem Frühstück fahren wir nämlich nun endgültig aufs Festland, wo wir die restlichen Tage der Reise in Tromsø verbringen werden. Abends besuchen wir eine tolle Location für Sterntaucher und Pfeifenten. Besonders für erstere ist dies wohl einer der besten Spots in ganz Skandinavien. So brüten hier an nur einem einzigen kleinen See über 10 verschiedene Paare gleichzeitig. Für diese sehr territoriale Art ist dies absolut einzigartig. Um dies gebührend festzuhalten, werden wir die Location dann auch in den Folgetagen nochmals besuchen.

Neben der Suche nach weiteren Goldregenpfeifer und anderen Limikolen, wie Regenbrachvögel und Rotschenkel, steht heute nochmals die Mitternachtssonne auf dem Programm (oder wir versuchen es zumindest wenn das Wetter mitspielt). Auch das Alpenschneehuhn, Berghänflinge und Rentiere könnten wir heute antreffen. Auf dem Weg zurück zum Hotel haben wir zudem gute Chancen auf Moorschneehühner zu treffen.

Als letzter voller Tag der Reise, oder zumindest des ersten Teils, gibt es heute so etwas wie ein "best of" der ganzen Region. So besuchen wir nochmals diverse Orte, welche uns fast durch alle Lebensräume der Lofoten führen. Weisse Sandstrände, uralte Birkenwälder, weitläufige Moorlandschaften hoch oben in den Bergen – und das alles nur Minuten voneinander entfernt! Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen verbringen wir noch einen Abend bei den Sterntauchern – hoffentlich im besten Licht der tiefstehenden Mitternachtssonne. Überall rufen Sterntaucher, Pfeifenten und Reiherenten schwimmen neugierig an uns vorbei und auf dem Wasser jagen Flussseeschwalben und Uferschwalben nach Nahrung. Die Motive sollten uns heute definitiv nicht ausgehen.

Heute geht für einige die Reise leider schon zu Ende. Mit hoffentlich vollen Speicherkarten und vielen tollen Erlebnissen geht’s zum Bussbahnhof oder zum Flughafen. Per Bus ist es möglich nach Narvik zu kommen, von wo aus ein Nachtzug bis nach Stockholm verkehrt.
Für die anderen geht es aber nun via Finnland an den nord-östlichsten Teil Norwegens.

Ausrüstung/ Anforderung
An Ausrüstung empfehle ich:
- Wanderschuhe & Kleidung den Witterungsverhältnissen anpassen
- kleine Reiseapotheke
- Spiegelreflex-, Systemkamera oder ähnliches
- Teleobjektiv ab 400mm aufwärts
- Weitwinkel, Makro und Standard-Telezoom
- Tagesrucksack für Transport der Ausrüstung
- Genügend Speicherkarten und Akkus
- Für Ladegeräte von Kamera und Laptop, Steckertyp beachten!
Im Preis inbegriffen sind:
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Kursleitung durch Nicolas Stettler -
12 Übernachtungen in Mittelklassehotels -
Frühstück & vegetarisches Abendessen (oder Mittagessen) -
Transport vor Ort im Kleinbus -
Whale watching Tour -
Fährüberfahrten -
Alle Fotoworkshopaktivitäten wie beschrieben -
Leihgeräte, sowie Kursunterlagen von Nikon -
Online Bildbesprechung im Nachgang der Reise -
Artenliste & Reisebericht
Nicht im Preis inbegriffen sind:
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An- und Abreise -
Persönliche Ausgaben & Trinkgelder -
Nicht erwähnte Verpflegung -
Reiseversicherung
Workshop buchen
Die Buchung der Reise erfolgt über die Webseite des Reiseveranstalters Birdingtours.
Nächste Daten:
07.06. – 19.06.2026
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Alexandra Bartok

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