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Reisebericht: Fotoreise in Nordnorwegen

Nordnorwegen ist mit seiner eindrücklichen Landschaft, der fantastischen Tierwelt und dem stundenlangen goldenen Licht ideal für jede Naturfotografin und jeden Naturfotografen. Die Reise startete an der Atlantikküste in Bodø und endete etwas weiter nördlich in Tromsø. Dazwischen lagen 13 wunderbare Tage, in welchen wir uns ganz der Tier- und Naturfotografie widmen. Ob elegante Vögel wie Sterntaucher und Küstenseeschwalbe, große Land- und Meeressäuger wie Elch und Grindwale oder auch speziellere Vögel wie das Odinshühnchen – die Fotomotive gingen uns so schnell nicht aus. Stundenlang goldenes Licht versüsste uns die Tage (und Nächte) im hohen Norden und sorgte dafür, dass wir so manche Speicherkarten mit Fotos füllen konnten.

  • Stundenlang goldenes Licht dank der Mitternachtssonne
  • Sumpfohreule im Flug! Unglaubliche Begegnung mit der faszinierenden Eulenart
  • Ohrentaucher bei Sonnenuntergang – mehr Gold geht nicht!
Flamingos im Flug über einem Feuchtgebiet der Camargue.

Tag 1 - Tag der Anreise

Am späten Morgen trafen wir uns zum gemeinsamen Auftakt der Reise. Einige organisatorische Details mussten noch geklärt werden, doch dank der ausgesprochen zuvorkommenden und unkomplizierten Gruppe liessen sich alle offenen Punkte rasch und unkompliziert lösen.

Von Bodø aus begaben wir uns zunächst in die umliegende Natur, um einen ersten Blick auf die hiesige Vogelwelt zu werfen. So liessen sich ein Sterntaucher mit einem Jungen sowie Mittelsäger und diverse weitere Arten entdecken. Nach einem kurzen Kaffeestopp im Hafen von Bodø war es dann Zeit für die Fährüberfahrt nach Røst.

Die Überfahrt verlief bei erfreulich ruhigem Meer. Dennoch verbrachten wir einen Teil der Fahrt draussen an Deck, um nach Seevögeln Ausschau zu halten. Der Erfolg war zwar etwas bescheidener als in anderen Jahren, doch immerhin: Ein Basstölpel liess sich blicken, dazu Eissturmvögel, Papageientaucher und einige weitere nördliche Arten – ein stimmungsvoller Vorgeschmack auf das, was uns noch erwartete.

Graureiher im Flug
Am späten Abend liefen wir in Røst ein. Das Hotel war rasch bezogen, und beim gemeinsamen Nachtessen liessen wir den ersten Reisetag ausklingen. Im Anschluss führte uns noch ein kurzer Spaziergang mit der Kamera in den Hafen direkt neben dem Hotel. Seit vielen Jahren brütet hier eine Dreizehenmöwenkolonie unmittelbar in der Hafenmauer und so konnten wir dann auch die ersten Fotos unserer Reise machen.

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 2 - Odinshühnchen, Vogelfelsen und Mitternachtsfotos

Tag 2 startete etwas gemächlicher: Gegen neun Uhr trafen wir uns zum gemeinsamen Frühstück, bevor wir noch einen kurzen Stopp beim Supermarkt einlegten, um uns für den Tag zu verpflegen. Danach zog es uns erneut zur Dreizehenmöwenkolonie – diesmal mit dem Ziel, das bessere Tageslicht für weitere Fotos zu nutzen. Dünne Wolken sorgten für weiches, aber dennoch helles Licht, was das Fotografieren von Vögeln im Flug spürbar erleichterte.

Weiter ging es schliesslich an den nördlichen Rand der Insel, der sich als Gebiet für Raubmöwen und Odinshühnchen idel eignet. Die zierlichen Wassertreter zeigten sich erfreulich zahlreich. Einige schwammen auf dem Wasser, doch erstaunlich viele waren auch im Gras unterwegs und suchten dort nach Nahrung.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Dazu gesellten sich diverse Limikolenarten: Regenbrachvogel und Brachvogel brüteten in unmittelbarer Nähe zueinander, was einen direkten Vergleich der beiden Arten auf engstem Raum ermöglichte. Ausserdem waren Alpenstrandläufer, Rotschenkel, Sandregenpfeifer sowie natürlich auch Austernfischer anzutreffen. Immer wieder flogen zudem Schmarotzerraubmöwen durch, teils direkt vor uns landend und wieder auffliegend.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Am späteren Nachmittag kehrten wir zum Hotel zurück, gönnten uns eine kurze Pause und schliesslich ein gemeinsames Abendessen. Das Highlight des Tages kam aber erst danach. Direkt vom Hotelsteg ging es auf ein Boot, mit welchem wir die umliegenden Vogelfelsen Røst’s besuchten. Rund drei Stunden hatten wir auf dem Wasser Zeit, um Papageientaucher, Trottellummen, Dreizehenmöwen und Tordalken zu fotografieren. Die Sonne zeigte sich zwar relativ lange auch relativ gut, eine schlecht getimte Wolke verwehrte uns aber das perfekte Licht zum Ende des Abends. Nichtsdestotrotz sind auch bis dahin schon einige gute Fotos entstanden.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Ein persönliches Highlight sind für mich jedes Mal die Vogelfelsen auf einer kleineren Insel des Archipels, wo Trottellummen, Dreizehenmöwen und Eissturmvögel in beeindruckenden Felsformationen brüten, die Millionen von Jahren alt sind und wunderschöne Strukturen für Fotos bieten. Dieses Jahr zeigten sich dort besonders viele Eissturmvögel, die sich teils intensiv um die Nistplätze stritten und dabei pausenlos vor unseren Nasen hin- und herflogen. Eine grossartige Gelegenheit, auch diese Art in Szene zu setzen!

Gegen Mitternacht kehrten wir schliesslich zurück ins Hotel - müde, aber hochzufrieden und mit vielen tollen Bildern auf den Speicherkarten

Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 3 - Theorietag, Inselrunde und Abfahrt nach Moskenes

Auch der heutige Tag startete entspannt um halb zehn mit dem gemeinsamen Frühstück. Da das Wetter zunächst zu schön und damit das Licht zu hart für gute Fotos war, nutzten wir den Vormittag sinnvoll und hielten einen kleineren Theorieblock an der Unterkunft ab. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Fotosortierung unterwegs – wie sich der Workflow auch auf Reisen effizient gestalten lässt.

Als im Laufe des Tages mehr Wolken aufzogen und das Licht weicher wurde, brachen wir nochmals auf, um die Insel zu erkunden. So hielten wir erneut Ausschau nach Odinshühnchen und Raubmöwen. Von letzteren konnten wir denn auch sowohl die Schmarotzerraubmöwe aber auch den Skua gut beobachten und fotografieren.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Nach dem Abendessen im Hotel ging es wieder zurück zum Fährhafen, von wo wir schliesslich Kurs auf die Lofoten nahmen. Nach einem kurzen Zwischenstopp der Fähre in Værøy ging es weiter bis Moskenes, wo wir gegen Mitternacht unser Hotel beziehen konnten.

Die Überfahrt hielt noch die eine oder andere Überraschung bereit: Diverse Seevögel begleiteten uns auf dem Wasser, das absolute Highlight war jedoch eine kurze, aber unvergessliche Sichtung einer Gruppe Pilotwale. Auch wenn die Zeit für ausgedehnte Fotomomente knapp war, liessen sich dabei doch noch einige sehenswerte Bilder machen – ein schöner Abschluss eines ruhigeren, aber dennoch erlebnisreichen Tages.

Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 4 - Über die E10 nach Leknes

Auch Tag 4 begann wieder etwas später. Das Wetter meinte es heute leider fast zu gut mit uns: strahlend blauer Himmel und entsprechend hartes Licht. So fiel unser erster Fotostopp, ein Wasserfall in Fussdistanz zur Unterkunft, kürzer aus als geplant. So schön das Motiv an sich war, die Lichtverhältnisse liessen kaum brauchbare Bilder zu. Ein schöner Spaziergang war es aber allemal.

Graureiher im Flug

Wir machten uns daher auf den Weg entlang der E10 in Richtung Leknes, wo wir am Abend unser nächstes Hotel beziehen sollten. Unterwegs legten wir mehrere Fotostopps ein und steuerten unter anderem die klassischen Lofoten-Motive rund um Reine an. Nach einem kurzen Halt ging es weiter, wobei vor allem Küstenseeschwalben und Austernfischer vor die Linse kamen. Auch einige Uferschwalben zeigten sich, allerdings wollte es bei ihnen weder lichttechnisch noch von der Distanz her so recht aufgehen.

Nach dem Bezug des Hotels zog es uns am Abend nochmals hinaus – nicht zuletzt, weil sich am Horizont bereits eine Schlechtwetterfront ankündigte. An einem bekannten Strand nutzten wir die verbleibende Zeit für Landschaftsaufnahmen. Auch einige Eiderenten liessen sich blicken, doch an diesem Abend blieb das Weitwinkelobjektiv weitgehend die erste Wahl. Ein willkommener Perspektivwechsel nach den vergangenen Tagen voller Vogelfotografie.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 5 - Regen, Fahrtag und ein Abendspaziergang bei Sortland

Die Schlechtwetterfront hielt auch am folgenden Tag an. Ohnehin stand an diesem Tag aber eine längere Etappe an. So ging es nämlich weiter Richtung Festland, genauer nach Sortland. Unterwegs kamen noch kleinere Probleme mit einem der Autos dazu, diese liessen sich aber glücklicherweise relativ rasch beheben.

Im Hotel in Sortland angekommen, gönnten wir uns zunächst eine Pause und assen gemeinsam zu Abend. Danach zog es uns aber doch nochmals hinaus: Bei einer kleineren Wanderung durch die umliegenden Wälder zeigten sich hauptsächlich Wacholderdrosseln und Rotdrosseln, dazu Fitisse und diverse weitere Singvögel. Weiter zeigte sich auch eine Pfeifente im Gegenlicht, so wirklich tolle Fotogelegenheiten blieben heute aber aus.

Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 6 - Salatbar mit Ohrentaucher-Aussicht

Am heutigen Tag ging es weiter in Richtung Festland. Unterwegs legten wir zwei kleinere Stopps ein und konnten dabei unter anderem einen Seehund beobachten. Interessanterweise befand sich dieser exakt am gleichen Ort, an dem ich ihn bereits in den vergangenen zwei Jahren angetroffen hatte. Weiter zeigten sich hier auch Flussseeschwalben und Mittelsäger.

Die eigentlichen fotografischen Highlights liessen jedoch bis zum Abend auf sich warten. Da die Stadt kulinarisch nicht allzu viel zu bieten hat, stellten wir uns im Supermarkt an der Salatbar unser Abendessen selbst zusammen. Die daraus resultierenden Wraps assen wir schliesslich mit einer Aussicht, die jedes Restaurant (in der Stadt) übertroffen hätte. Rund zwanzig bis dreissig Ohrentaucher sowie eine Singschwanfamilie zeigten sich direkt vor uns. Auch wenn es temperaturmässig eher frisch war, wurden wir mit spannenden Beobachtungen während des Essens mehr als entschädigt.

Graureiher im Flug

Frisch gestärkt ging es anschliessend ans Fotografieren, wobei durchaus einige gelungene Aufnahmen entstanden. Ursprünglich war für diesen Abend die Whale-Watching-Tour geplant gewesen, doch aufgrund von zu viel Wind musste sie auf einen der Folgetage verschoben werden. Da wir ohnehin mehrere Tage in auf der Insel eingeplant hatten, war das ja auch kein Problem.

Spät am Abend zog es uns dann nochmals mit dem Auto hinaus, um die Umgebung zu erkunden. So zeigten sich auch einige Elche und auch eine erstaunlich kooperative Sumpfohreule liess sich am Abend wunderbar fotografieren. Letztere sollte uns dann an einem späteren Tag sogar nochmals begegnen.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 7 - Ab aufs Meers

Nach dem langen Vorabend liessen wir es an Tag 7 bewusst ruhiger angehen. Am Nachmittag unternahmen wir einen kleinen Spaziergang in der Nähe der Stadt, bevor wir uns auf das eigentliche Highlight des Tages vorbereiteten: die Waltour, die nach dem Abendessen stattfand.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Leider war die Tour in diesem Jahr etwas weniger professionell geführt als gewohnt. Sowohl im Umgang mit den Wahlen als auch aus fotografischer Sicht war die Tour eher suboptimal. Leider ausserhalb meiner Kontrolle versuchten wir dennoch das Beste aus der Situation zu machen und konnten schliesslich dennoch auch mehrere Walarten beobachten, darunter Pilotwale und zwei Pottwale.

Graureiher im Flug

Auch vogelseitig hatte die Ausfahrt einiges zu bieten: Papageientaucher, Seeadler und Eissturmvögel zeigten sich – wobei das Licht durch die aufziehende Bewölkung leider zunehmend knapp wurde. Da vom windigen Vortag noch etwas Wellengang übrig war, ergaben sich dennoch einige eindrückliche Szenen, die sich trotz des schwindenden Lichts festhalten konnte. So zeigte sich beispielsweise ein Austernfischer wunderbar in der Brandung.

Graureiher im Flug

Fotos der Teilnehmenden

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Tag 8 - Sumpfohreule im Flug!

Den letzten Tag auf der Insel nutzten wir für eine ausgiebige Inselrunde. Dabei besuchten wir unter anderem nochmals die Ohrentaucher. Bei nochmals viel besserem Licht ermöglichten uns zwei recht kooperative Ohrentaucher ein paar wunderbare Aufnahmen.

Graureiher im Flug

Auch eine Küstenseeschwalbenkolonie stand nochmals auf dem Programm, die sich aus recht guter Fotodistanz fotografieren liess. Zwar waren im Vergleich zu früheren Jahren (zumindest über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren betrachtet) deutlich weniger Küstenseeschwalben anzutreffen, dennoch entstanden einige gelungene Bilder.

Ein weiteres (ornithologisches) Highlight war die Sichtung einiger Kurzschnabelgänse, die zu dieser Jahreszeit eigentlich nicht mehr so häufig anzutreffen sind.

Gegen Abend hin gelang uns dann noch der fotografische Höhepunkt des Tages: Eine jagende Sumpfohreule liess sich über längere Zeit beobachten und auch ausgiebig fotografieren. Eine Eule beim Jagen und dazu in diesem Licht ablichten zu können, zählt für mich zweifellos zu den Highlights der gesamten Reise.

Graureiher im Flug
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Tag 9 - Eine schauklige Fährüberfahrt

Der heutige Tag begann ausnahmsweise etwas früher, da wir bereits am Morgen mit der Fähre weiterzogen. Die Überfahrt war diesmal deutlich unruhiger. Bei kräftigem Wellengang waren wir alle froh, als wir schliesslich in Senja anlandeten. Von dort ging es noch ein kleines Stück weiter über die Insel, bis wir unser Hotel beziehen konnten.

Den Nachmittag verbrachten wir schliesslich in einer gemischten Kolonie aus Fluss- und Küstenseeschwalben. Aus ausgezeichneten Fotodistanzen liessen sich die Vögel sowohl sitzend als auch im Flug ablichten. Besonders spannend waren die Szenen beim Jagen und beim Trinken über der Wasseroberfläche.

Graureiher im Flug

Gegen Abend, als sich das Wetter zusehends besserte, brachen wir nochmals auf und durchstreiften einen wunderschönen Wald auf der Suche nach Singvögeln und Limikolen. Erstere blieben uns weitgehend verwehrt. Bei Limikolen hatten wir aber umso grösseres Glück. So zeigte sich zuerst ein Bruchwasserläufer perfekt im Gegenlicht.

Etwas später entdeckten wir einen Regenbrachvogel der auf einem alten, malerisch verwitterten Baum posierte. Mit diesen Aufnahmen im Gepäck kehrten wir schliesslich mit einem kleinen Abstecher mehr als zufrieden zum Hotel zurück. Dabei konnten wir auch noch Waldschnepfen, Kampfläufer und Goldregenpfeifer entlang der Strassen beobachten.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

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Tag 10 - Sterntaucher im Plural

Die hervorragende Seeschwalben-Location direkt bei der Unterkunft nutzten wir auch an Tag 10 nochmals ausgiebig. So verbrachten wir nach dem Frühstück nochmals mehrere Stunden damit, diese eleganten Vögel abzulichten.

Im Anschluss ging es – nach einem schon fast obligaten Zwischenstopp an der Supermarkt-Salatbar – weiter Richtung Tromsø. Unterwegs legten wir noch ein, zwei kleinere Stopps ein, wobei die fotografische Ausbeute aber überschaubar blieb.

Umso eindrücklicher gestaltete sich dafür der Abend: Die Sterntaucher bieten hier Jahr für Jahr grossartige Fotomöglichkeiten. An einem kleinen See lassen sich bis zu fünfzehn Paare gleichzeitig beobachten. Für Sterntaucher ist dies eine absolut einzigartige Location! Bei einer solchen Dichte ist Action praktisch garantiert, und die Vögel liessen sich entsprechend ausgiebig fotografieren.

Ergänzend liessen sich auch einige Uferschwalben vor die Linse blicken. Dazu gabs auch nochmals Flussseeschwalben sowie diverse Wasservögel wie Pfeifenten und Reiherenten zu sehen.

Graureiher im Flug
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Tag 11 - Ideale Bedingungen bei den Sterntaucher

Auch an Tag 11 starteten wir wieder relativ spät und verbrachten die Mittagsstunden erneut bei den Prachttauchern. Da es an diesem Tag recht bewölkt und dazu weitgehend windstill war, ergaben sich wunderbar weiche Hintergründe – ideale Bedingungen, um die Prachttaucher nochmals ausgiebig zu fotografieren. Zusätzlich widmeten wir uns weiterhin den Uferschwalben im Flug.

Am Abend wollte sich das Wetter nicht mehr recht bessern, sodass es entsprechend früh dunkel wurde. Wir zogen dennoch nochmals in die nähere Umgebung und besuchten eine weitere Dreizehenmöwenkolonie. Viel Neues wollte sich allerdings nicht mehr zeigen: Neben einigen Austernfischern und diversen weiteren Möwenarten blieben uns erhoffte Beobachtungen wie Blaukehlchen oder Moorschneehühner an diesem Abend verwehrt.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

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Tag 12 - Ein letzter Abend bei den Sterntauchern

Den letzten vollen Tag der Reise verbrachten wir mit einem Ausflug in die Berge. Zunächst hielten wir dort nach diversen Limikolenarten Ausschau und wurden unter anderem beim Goldregenpfeifer fündig. Ebenso suchten wir nach Alpenschneehühnern, die sich jedoch bis auf einige wenige Rufe nicht blicken lassen wollten. Dennoch genossen wir die Zeit in den Bergen, nicht zuletzt dank der herrlichen Aussicht aufs Meer.

Graureiher im Flug
Graureiher im Flug

Auf dem Rückweg legten wir mehrere kleinere Stopps ein, die landschaftlich durchaus ihren Reiz hatten. Am Abend zeigte sich das Wetter dann nochmals von seiner besten Seite. So liessen wir den letzten Abend erneut bei den Prachttauchern ausklingen. Besonders gut liess sich dabei die Sturmmöwenkolonie fotografieren. Insbesondere im Gegenlicht ergaben sich nochmals einige schöne Szenen – ein würdiger Abschluss einer intensiven und erlebnisreichen Fotoreise.

Graureiher im Flug
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Tag 13 - Tag der Abreise

Der Abreisetag begann mit einem letzten gemeinsamen Frühstück, bevor wir schliesslich die individuelle Heimreise antraten.

So ging die Reise nach knapp 2 Wochen wieder zu Ende. Auch wenn nicht immer alles nach Plan verlief, überwiegen am Ende die Erinnerungen an eine schöne gemeinsame Zeit, eindrückliche Beobachtungen und eine Gruppe, mit der das Reisen einfach Freude gemacht hat. Die vielen entstandenen Fotos werden uns noch lange an diese besonderen Wochen im hohen Norden erinnern.

Neugierig gemacht?

Ob und wann die nächste Fotoreise nach Norwegen stattfinden wird, steht noch nicht ganz fest. Neuigkeiten dazu sowie weitere Fotoreisen von mir findest du auf meiner Webseite unter Reisen oder direkt bei Birdingtours.

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Nicolas Stettler

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31.3.2026

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